Mission
reine.ansichtssache gibt progressiven Stimmen abseits algorithmischer Kontrollen und politischer Einflussnahme großer sozialer Netzwerke Gehör. Wir schaffen Raum für vielfältige Meinungen, fördern den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und brechen Informations-Bias auf, um neue Impulse für einen offenen Diskurs über die aktuellen Probleme unserer Zeit zu setzen.
In unserem Newsletter bieten wir Meinungsmacher:innen die Möglichkeit, ihre Ansichten zum Weltgeschehen in 1.500 Zeichen mit unseren Abonnent:innen zu teilen.
Wieso jetzt?
Der Traum von Social Media als freier Platz des Meinungsaustauschs ist spätestens seit der Twitter-Übernahme durch Elon Musk und allerspätestens seit Meta´s Kurswechsel Anfang 2025 ausgeträumt.
Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung werden Moderationsfunktionen und Empfehlungs-Algorithmen immer weiter ausgehöhlt, um rechte und demokratiefeindliche Beiträge aktiv zu pushen und in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Dabei ist der Wahrheitsgehalt dieser Beiträge zumeist zweitrangig.
Die Folgen dieser Entwicklung sind offensichtlich. Der weltweite politische Diskurs ist zunehmend rechter, radikaler und menschenfeindlicher. Gegenstimmen, die es zu Genüge gibt, verpuffen angesichts von Shadowbans und großangelegten Bot-Netzwerken zusehends. Alternative soziale Medien wie Bluesky oder Mastodon bieten diesen Stimmen aktuell zwar eine sichere Zuflucht, erreichen dort aber aufgrund der geringen Nutzerzahlen kaum die gleiche Reichweite, die sie in den etablierten sozialen Netzwerken erzielen könnten und sollten. Zudem erschwert der digitale Exodus auf verschiedene Plattformen das Vernetzen und Aufstellen einer gemeinsamen Front gegen den Rechtsruck.
Genau hier setzt reine.ansichtssache an. Wir bieten progressiven Meinungsmacher:innen im Rahmen unseres Magazins Platz, ihre Ansichten zum aktuellen Weltgeschehen in 1.500 Zeichen mit den Abonnenten:innen zu teilen.